Frischezentrum Frankfurt am Main: <br>Vermietungsstand seit 2004 stabil / <br>Erweiterung des Warenangebotes geplant<br>

Frischezentrum Frankfurt
Vermietungsstand seit 2004 stabil /
Erweiterung des Warenangebotes geplant

Die Betreibergesellschaft des Frischezentrums Frankfurt, FRIBEG GmbH, blickt auf ein positives zweites Geschäftsjahr zurück. Rund zwei Jahre nach der Eröffnung in Frankfurt-Kalbach konnte der neue Großmarkt für frische Lebensmittel seine Stellung als einer der modernsten Großhandelsplätze in Deutschland behaupten und weiter ausbauen. Vor allem die Public-Private-Partnership (PPP) zwischen Großhändlern und der Stadt Frankfurt, die unter Experten aus der Immobilienwirtschaft als eines der erfolgreichsten PPP-Projekten in Deutschland gilt, hat im vergangenen Jahr das Interesse zahlreicher internationaler Großmärkte geweckt. „Die Großmärkte in Melbourne, Kopenhagen und Budapest sollen nach unserem Vorbild neu ausgerichtet werden“, sagt Guido Jahnke, Prokurist der FRIBEG. Als besonders positiv bewertet er, dass der hohe Vermietungsstand in der Verkaufs- und Lagerhalle von über 95 Prozent in den letzten 24 Monaten gehalten werden konnte. Zwar sei die Quote aufgrund von Betriebsaufgaben einzelner Händler sowie Zusammenlegungen von Verkaufsständen leicht zurückgegangen, dennoch befinde man sich deutlich im Soll, so Jahnke. „Ein 100-prozentiger Vermietungsstand ist aufgrund des schwierigen konjunkturellen Umfeldes schwer zu erreichen. Es wird immer wieder zu Betriebsaufgaben kommen, so dass Verkaufsstände kurzfristig frei sind.“ Nach derzeitigem Belegungsplan sind in der 23.000m² großen Verkaufshalle noch 13 Raster á 36m² frei. Die Mietkosten belaufen sich monatlich auf 17,20 Euro pro Quadratmeter inklusive Nebenkosten. Hinzu kommen 320 Euro je Quadratmeter für Gesellschaftsanteile, weil jeder Mieter auch gleichzeitig Gesellschafter des Frischezentrums werden muss.

In den nächsten Monaten soll das Warenangebot im Frischezentrum weiter ausgebaut werden und damit die Attraktivität des Großmarktes gesteigert werden. Neben Obst und Gemüse, Fisch, Fleisch, Eiern und Geflügel, Molkereiprodukten, Bioprodukten sowie Back- und Trockenwaren sollen künftig auch Blumen und Pflanzen im größeren Stil angeboten werden. „Viele Kunden aus der Gastronomie und zahlreiche Wochenmarkthändler fragen verstärkt nach einem vielfältigen und hochwertigen Topfpflanzensortiment nach. Daher suchen wir für diesen Warenbereich derzeit Händler, um unseren 3.000 Kunden in der Woche das komplette Sortiment für ihren Bedarf an einer zentralen Einkaufsstätte bieten zu können“, erklärt Guido Jahnke. Aber auch für andere Warenbereiche sucht die FRIBEG GmbH ständig neue Händler mit attraktiven Angeboten. So würde er sich freuen, wenn das Fleischangebot erweitert werden könnte und künftig auch Wurstwaren im Frischezentrum angeboten werden. Auch die derzeitigen Händler am Großmarkt profitierten von neuen Händlern, da diese aufgrund ihres Sortimentes neue Kunden anziehen würden, so Jahnke. „Mit der großen Angebotsvielfalt und der hohen Markttransparenz wollen wir unseren Kundenkreis deutlich ausdehnen.“


   

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